Die Ergebnisse der BÜRGERUMFRAGE

1. Wohnen & Bauland
Rund 40 % der Befragten bewerten die Situation bei „bezahlbarem Wohnraum und Bauland“ als „eher schlecht“ oder „eine Katastrophe“, nur gut 10 % sind wirklich zufrieden. Gleichzeitig zählt das Thema für 43 % zu den wichtigsten überhaupt.
Viele junge Leute finden keine Wohnung, Einheimischenmodelle kommen nicht voran, bezahlbare Angebote für Senioren und „Betreutes Wohnen“ fehlen.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Vorrang für Innenentwicklung: erst brachliegende Flächen wie Holzschleiferei, Hofanger & Leerstände, dann neue Baugebiete.
  • Einheimischenmodell zügig aufsetzen und klarer Zeitplan, damit junge Leute im Ort bleiben können.
  • Konzepte für kleinere, bezahlbare Wohnungen (2–3 Zimmer) und „Betreutes Wohnen“ für ältere Bürger.

2. Medizinische Versorgung & Nahversorgung
Die medizinische Versorgung bekommt im Schnitt nur die Note 4,0 – schlechtester Wert der ganzen Umfrage. Apotheke, Hausärzte und Fachärzte fehlen spürbar; das Ärztehaus kommt nicht vom Fleck. Gleichzeitig nennen fast zwei Drittel (66 %) dieses Thema als besonders wichtig.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Ärztehaus priorisieren und mit klaren Meilensteinen endlich umsetzen – statt jahrelangem Hin und Her.
  • Rückkehr einer Apotheke und bessere Grundversorgung im Hauptort aktiv mit Investoren und Betreibern verhandeln.
  • Regelmäßiger „Runder Tisch Gesundheit“ mit Ärzten, Pflege, Apotheken und Landkreis – damit Probleme früh erkannt und gelöst werden.

3. Verkehr, Straßen & Sicherheit
Verkehr und Infrastruktur werden im Schnitt nur mit Note 3,9 beurteilt, viele sprechen von „katastrophalen“ Straßenzuständen. Themen sind u. a. die nie endende Ortsumgehung, Lärm und Sicherheit an Staatsstraße und Bahn, marode Kirchstraße in Prittlbach, gefährliche Situationen in Hackermoos, Torstraße & Co., fehlende Geh- und Radwege sowie zugeparkte Straßen.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Prioritätenliste für Straßensanierungen (z. B. Kirchstraße Prittlbach, Münchner/Freisinger Straße) mit klarer Reihenfolge und Zeitplan.
  • Konsequente Verkehrs- und Parkraumüberwachung, mehr Kontrollen bei Tempo-Verstößen, sichere Geh- und Radwege in allen Ortsteilen.
  • Druck beim Thema Ortsumgehungen und Lärmschutz erhöhen – gemeinsam mit Landkreis, Staatlichem Bauamt und einer starken Bürgervertretung.

4. Ortsmitte, Dorfplätze & Lebensqualität
Ortsmitte und Einkaufsmöglichkeiten bekommen die Note 3,9. Viele Bürger empfinden den Hebertshausener Dorfplatz als „nicht tragbar“, bemängeln das Fehlen einer echten, lebendigen Ortsmitte, attraktiver Treffpunkte, Spazierwege an der Amper oder eines Badesees. Projekte wie Backhaus oder Holzschleiferei werden als teure Fehlplanungen wahrgenommen.

Anpacken statt Ankündigen:

    • Ortsmitte neu denken: weniger Prestigeprojekte, mehr Aufenthaltsqualität mit Bäumen, Bänken, Gastronomie und Platz für einen Wochenmarkt.

    • Nahversorgung stärken: Wochenmarkt vor dem Rathaus mit Obst- und Gemüsehändlern sowie dem Verkaufswagen der örtlichen Metzgerei – schrittweise ausbauen.

    • Amper erlebbar machen: Wege und Aufenthaltsbereiche pflegen und sauber halten durch den gemeindlichen Bauhof – Fokus auf Unterhalt statt neuer Bauprojekte.

    • Großprojekte prüfen: nur umsetzen, was echten Mehrwert bringt, anderes reduzieren oder stoppen.

5. Kinder, Jugendliche & Familien
Kinderbetreuung schneidet mit Note 2,6 noch relativ gut ab, Jugend- und Seniorenangebote liegen nur im Dreierbereich. Gleichzeitig beklagen viele die hohen Kita-Gebühren, zu wenig Angebote für Jugendliche (Bandraum, Jugendtreffs, sichere Wege) und fehlende Freizeitmöglichkeiten außerhalb von Schule und Vereinen.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Kita-Gebühren stabilisieren und wenn möglich senken; Transparenz über Kostenstruktur schaffen.
  • Mehr Räume und Angebote für Jugendliche (z. B. Bandraum, Jugendtreff, sichere Wege zwischen Ortsteilen).
  • Familienfreundliche Infrastruktur stärken – vom sicheren Schulweg bis hin zu Spielplätzen und Freizeitflächen in allen Ortsteilen.

6. Vereine, Ehrenamt, Integration & Miteinander
Die Förderung von Vereinen und Ehrenamt liegt mit Note 2,6 im guten Bereich – zugleich wünschen sich viele mehr Unterstützung, gerade bei Jugendförderung und Veranstaltungen. Positiv hervorgehoben werden Integration von Geflüchteten und Inklusion; diese Erfolge sollen aber gesichert werden.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Verlässliche Förderung für Vereine, transparente Kriterien und weniger Bürokratie bei Zuschüssen und Veranstaltungen.
  • Kooperation mit Schulen und Vereinen, um Jugendliche im Ort zu halten (z. B. Sport, Musik, Feuerwehr).
  • Integration und Inklusion als Selbstverständlichkeit: Helferkreis, Inklusionsprojekte und inklusive Treffpunkte weiter stärken.

7. Verwaltung, Finanzen & Bürgerbeteiligung
Rund ein Viertel der Bürger ist mit Verwaltung und Bürgerservice unzufrieden oder sagt „könnte besser sein“. Mehrfach kritisiert werden zu hohe Personalkosten, steigende Steuern und Gebühren, Terminpflicht im Rathaus, lange Planungszeiten und „Luftschlösser“-Projekte ohne Ergebnis – von Backhaus über Holzschleiferei bis Hofanger. Zugleich wünschen sich viele mehr echte Beteiligung statt reiner Symbolpolitik.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Verwaltung gezielt entlasten, Abläufe effizienter gestalten, Aufgaben klar priorisieren und Doppelstrukturen überprüfen – für solide Finanzen und faire Hebesätze.
  • „Bürger-Rathaus“ statt „Amtsstube“: mehr Öffnungszeiten ohne Termin, verständliche Informationen, digitale Services.
  • Klare Regeln für Großprojekte: erst Fakten, Kosten und Bürgerbeteiligung, dann Ankündigung – und konsequente Umsetzung statt jahrelanger Hängepartien.
  • Energiewende vor Ort mit den Bürgern, z. B. über eine Energie- und Bürgergenossenschaft.

1. Wohnen & Bauland
Rund 40 % der Befragten bewerten die Situation bei „bezahlbarem Wohnraum und Bauland“ als „eher schlecht“ oder „eine Katastrophe“, nur gut 10 % sind wirklich zufrieden. Gleichzeitig zählt das Thema für 43 % zu den wichtigsten überhaupt.
Viele junge Leute finden keine Wohnung, Einheimischenmodelle kommen nicht voran, bezahlbare Angebote für Senioren und „Betreutes Wohnen“ fehlen.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Vorrang für Innenentwicklung: erst brachliegende Flächen wie Holzschleiferei & Leerstände, dann neue Baugebiete.
  • Einheimischenmodell zügig aufsetzen und klarer Zeitplan, damit junge Leute im Ort bleiben können.
  • Konzepte für kleinere, bezahlbare Wohnungen (2–3 Zimmer) und „Betreutes Wohnen“ für ältere Bürger.

2. Medizinische Versorgung & Nahversorgung
Die medizinische Versorgung bekommt im Schnitt nur die Note 4,0 – schlechtester Wert der ganzen Umfrage. Apotheke, Hausärzte und Fachärzte fehlen spürbar; das Ärztehaus kommt nicht vom Fleck. Gleichzeitig nennen fast zwei Drittel (66 %) dieses Thema als besonders wichtig.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Ärztehaus priorisieren und mit klaren Meilensteinen endlich umsetzen – statt jahrelangem Hin und Her.
  • Rückkehr einer Apotheke und bessere Grundversorgung im Hauptort aktiv mit Investoren und Betreibern verhandeln.
  • Regelmäßiger „Runder Tisch Gesundheit“ mit Ärzten, Pflege, Apotheken und Landkreis – damit Probleme früh erkannt und gelöst werden.

3. Verkehr, Straßen & Sicherheit
Verkehr und Infrastruktur werden im Schnitt nur mit Note 3,9 beurteilt, viele sprechen von „katastrophalen“ Straßenzuständen. Themen sind u. a. die nie endende Ortsumgehung, Lärm und Sicherheit an Staatsstraße und Bahn, marode Kirchstraße in Prittlbach, gefährliche Situationen in Hackermoos, Torstraße & Co., fehlende Geh- und Radwege sowie zugeparkte Straßen.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Prioritätenliste für Straßensanierungen (z. B. Kirchstraße Prittlbach, Münchner/Freisinger Straße) mit klarer Reihenfolge und Zeitplan.
  • Konsequente Verkehrs- und Parkraumüberwachung, mehr Kontrollen bei Tempo-Verstößen, sichere Geh- und Radwege in allen Ortsteilen.
  • Druck beim Thema Ortsumgehungen und Lärmschutz erhöhen – gemeinsam mit Landkreis, Staatlichem Bauamt und einer starken Bürgervertretung.

4. Ortsmitte, Dorfplätze & Lebensqualität
Ortsmitte und Einkaufsmöglichkeiten bekommen die Note 3,9. Viele Bürger empfinden den Hebertshausener Dorfplatz als „nicht tragbar“, bemängeln das Fehlen einer echten, lebendigen Ortsmitte, attraktiver Treffpunkte, Spazierwege an der Amper oder eines Badesees. Projekte wie Backhaus oder Holzschleiferei werden als teure Fehlplanungen wahrgenommen.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Ortsmitte Hebertshausen neu denken: weniger Prestigeprojekte, mehr Aufenthaltsqualität – mit Bäumen, Bänken, Gastronomie und Platz für Wochenmarkt.
  • Amper erlebbar machen: Spazier- und Radwege, Aufenthaltsbereiche am Wasser, behutsam in die Natur eingebettet.
  • Großprojekte auf den Prüfstand: was wirklich Mehrwert bringt, wird umgesetzt, anderes abgespeckt oder gestoppt.

5. Kinder, Jugendliche & Familien
Kinderbetreuung schneidet mit Note 2,6 noch relativ gut ab, Jugend- und Seniorenangebote liegen nur im Dreierbereich. Gleichzeitig beklagen viele die hohen Kita-Gebühren, zu wenig Angebote für Jugendliche (Bandraum, Jugendtreffs, sichere Wege) und fehlende Freizeitmöglichkeiten außerhalb von Schule und Vereinen.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Kita-Gebühren stabilisieren und wenn möglich senken; Transparenz über Kostenstruktur schaffen.
  • Mehr Räume und Angebote für Jugendliche (z. B. Bandraum, Jugendtreff, sichere Wege zwischen Ortsteilen).
  • Familienfreundliche Infrastruktur stärken – vom sicheren Schulweg bis hin zu Spielplätzen und Freizeitflächen in allen Ortsteilen.

6. Vereine, Ehrenamt, Integration & Miteinander
Die Förderung von Vereinen und Ehrenamt liegt mit Note 2,6 im guten Bereich – zugleich wünschen sich viele mehr Unterstützung, gerade bei Jugendförderung und Veranstaltungen. Positiv hervorgehoben werden Integration von Geflüchteten und Inklusion; diese Erfolge sollen aber gesichert werden.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Verlässliche Förderung für Vereine, transparente Kriterien und weniger Bürokratie bei Zuschüssen und Veranstaltungen.
  • Kooperation mit Schulen und Vereinen, um Jugendliche im Ort zu halten (z. B. Sport, Musik, Feuerwehr).
  • Integration und Inklusion als Selbstverständlichkeit: Helferkreis, Inklusionsprojekte und inklusive Treffpunkte weiter stärken.

7. Verwaltung, Finanzen & Bürgerbeteiligung
Rund ein Viertel der Bürger ist mit Verwaltung und Bürgerservice unzufrieden oder sagt „könnte besser sein“. Mehrfach kritisiert werden zu hohe Personalkosten, steigende Steuern und Gebühren, Terminpflicht im Rathaus, lange Planungszeiten und „Luftschlösser“-Projekte ohne Ergebnis – von Backhaus über Holzschleiferei bis Hofanger. Zugleich wünschen sich viele mehr echte Beteiligung statt reiner Symbolpolitik.

Anpacken statt Ankündigen:

  • Verwaltung verschlanken, Aufgaben klar priorisieren, Doppelstrukturen und teure Posten überprüfen – für solide Finanzen und faire Hebesätze.
  • „Bürger-Rathaus“ statt „Amtsstube“: mehr Öffnungszeiten ohne Termin, verständliche Informationen, digitale Services.
  • Klare Regeln für Großprojekte: erst Fakten, Kosten und Bürgerbeteiligung, dann Ankündigung – und konsequente Umsetzung statt jahrelanger Hängepartien.
  • Energiewende vor Ort mit den Bürgern, z. B. über eine Energie- und Bürgergenossenschaft.

Danke für Ihre Beteiligung!

Die Umfrage zeigt: Die Menschen leben gerne in der Gemeinde Hebertshausen – aber sie haben das Gefühl, dass zu viel geredet und zu wenig umgesetzt wird. Genau hier werde ich ansetzen: „Anpacken statt Ankündigen“ heißt, Probleme klar zu benennen, Prioritäten zu setzen und Projekte konsequent fertigzubringen – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in allen Ortsteilen.